Dustin Wagner

(Musiker aus Leipzig)

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"Als Gitarrist, bin ich ein großer Fan und Verfechter von Vintage Equipment."

 

Für meinen Geschmack liegt der beste Gitarren Ton in einem Marshall Plexi und einer Les Paul.

Als ich von einem Marshall mit Master Volume auf das Marshall 1959 SLP Handwired Plexi umstieg war es für mich eine Offenbarung in Sachen: Ton, Headroom und Sound.

 

Das Problem was ich somit jedoch mit mir herumschleppte war der „organschädigende Pegel“, den so ein 100 Watt Plexi von sich gibt.

Auf Dauer nicht erträglich - für mich völlig inakzeptabel. Als Musiker brauche ich meine Ohren noch ein paar Jahre!

Die Lösung: Ein Attenuator, Powerbreak, Powersoak und wie die Fachbegriffe alle lauten.

Ich konnte meinen Plexi nun spielen, ohne das mich die Tonleute von der Bühne scheuchten. Das war ein riesen Fortschritt - ein Nachteil blieb allerdings: „Wie hebe ich meine Solo-Lautstärke technisch in den Vordergrund?“

Wenn man das Plexi Zerren lassen will dreht man es soweit auf, dass die Endstufe in die Sättigung kommt. Der perfekte Sound liegt für mich ab Stufe 7 (Volume-Poti auf ca. 14:00 Uhr).

 

Wie hebe ich nun mein Gitarrensolo an?

 

Verzerrende Bodenpedale kommen für mich nicht in Frage - ich will den Puren Plexi Sound!

 

Booster wären möglich - aber die Booster, boosten keine Lautstärke mehr wenn das Plexi von Haus aus schon zerrt - Die Verzerrung nimmt dann lediglich nur noch zu. Also - keine Option!

 

Somit dachte ich mir - ein Attenuator mit 2 verschieden schaltbaren Lautstärkestufen wäre die Lösung.

hEDEL Amplifications kenne ich schon lange. Somit fragte ich den Mono und er begann mit der Entwicklung.

 

Das Endresultat ist eine Powerbreak mit 2 Lautstärkestufen - Fußschalter! Über 2 Potis, wähle ich einfach beide Lautstärken für Rythm und Lead aus und schalte zwischen diesen hin und her. Besser geht es nicht!!! Der Sound ist in beiden Lautstärken gleich - man bekommt einfach nur den sehnlichst erwünschten Lautstärke Boost.

Die Powerbreak von hEDEL Amplifications kann Impedanzen von 4, 8 und 16 Ohm. Wenn Man möchte (wie ich) kann man sogar Fullstack spielen und zwei Cabinets anschießen.

 

Ausgestattet ist sie auch mit einem Lüfter der die ganze Geschichte fleissig kühlt. Denn es entsteht brutal viel Hitze, wenn man 100 ausgefahrene Röhrenwatt versucht im Zaum zu halten. Das macht es angenehm, wenn man nach dem Gig die Power Break zügig einpacken will - man verbrennt sich nicht die Finger und der Transportkoffer brennt nicht ab :D

 

Klanglich ist ein Attenuator ein heissdiskutierter Gegenstand. Viele vertreten die Meinung - „er schneidet die Höhen weg“, „Eine Powerbrake verringert den Sound“, „Mit einer Powerbrake ist es nicht das Gleiche“. Unzählige Foren habe ich durchforstet, und mir im Vorfeld große Sorgen gemacht.. und das ALLES UMSONST!!!

 

Die Dual Power Break von hEDEL Amplifications klingt offen, lässt den Headroom komplett frei und gibt einem keineswegs das Gefühl, den Sound verändert zu haben.

 

Meiner Meinung nach sind die Klanglichen Einbußen, die viele Forenteilnehmer bemängeln, nicht die Schuld des Attenuators (auch wenn es zugegeben einige schlechte auf dem Markt gibt).

 

Viel mehr sind die Klanglichen Veränderungen dem geschuldet, das unser Ohr einfach eine unterschiedliche Wahrnehmung hat, wenn sich die Lautstärke ändert! Meiner Meinung nach liegt dort der „Hase im Pfeffer“. Das menschliche Ohr nimmt tiefe und hohe Frequenzen bei hohen Lautstärkepegeln identischer wahr, als bei niedrigeren Pegeln - Und soviel zu: „Eine Powerbreak klaut mir die Höhen“.

Wenn man das Plexi von Haus aus leiser machen könnte, würde das gleiche passieren.

 

Eine gute Powerbreak, wie die von hEDEL Amplification hat mit diesem Problem (meiner Meinung nach), somit nichts zu tun.

 

Da ich ein Vintagefan bin, und mir puristischer Sound enorm wichtig ist, achte ich sehr auf Soundeinbußen und Klangveränderungen.

Bei der Powerbrake von Herrn Hedel vermisse ich keinerlei Sound, keinerlei Druck und keinerlei Dynamik. Es ist so wie ich es mir vorstelle.

 

Und dass mein Ohr bei niedrigeren Pegeln nun einmal etwas anders wahrnimmt, nehme ich gern in Kauf! Denn was habe ich für eine Wahl? Mir die Ohren mit puren 100 Watt wegschießen? Ganz sicher nicht.

 

lch kann allen nur empfehlen, den Schritt mit der Powerbreak zu gehen! Denn andere Lösungen, den Amp leiser zu bekommen: 2 Endstufenröhren entfernen, Mastervolume einbauen... verändern den Sound nun wirklich sehr (frühere Sättigung usw.) und man bekommt damit wirklich einen anderen Amp vor die Nase - für mich keine Option!

 

Eine gute Powerbreak, mit 2 Lautstärkekanälen die Fußschaltber sind, 2 Speaker Ausgängen und einer Schaltung die den Originalgetreuen Sound einfach durchlässt, ist das was ich brauche und das, was es mir überhaupt ermöglicht ein Marshall Plexi 100Watt vernünftig einsetzen zu können.

 

hEDEL Amplification hat mir diese Powerbreak gebaut. Dafür bedanke ich mich sehr.

 

PS: Es kommt immer die Frage nach der Haltbarkeit

• Ich nutze die hEDEL Dual Power Break seid über einem Jahr im Dauereinsatz!

• Keine Schäden, keine Probleme an der Dual Power Break sowie auch am Amp. Alles bestens!

• Absolute Empfehlung!

 

Verfasst von Dustin Wagner

 

2019 Verifiziert